Wie interessant sind Versicherungen als Altersvorsorge?
Die Altersabsicherung ist mittlerweile nicht mehr nur Sache des Staates. Dies liegt unter anderem an den mehr und mehr rückläufigen Geburtenzahlen und der steigenden Lebenserwartung. Genau dadurch müssten nämlich eigentlich immer weniger junge Menschen für immer mehr ältere Menschen sorgen. Das kann natürlich nicht funktionieren, somit ist der Staat nicht mehr in der Lage, für die ältere Bevölkerung alleine aufzukommen. Auch das ist unterm Strich nur bedingt richtig, denn wenn ein Rentner mit seiner Rente finanziell nicht über die Runden kommt, dann kann er beim Sozialamt zusätzlich Hilfe beantragen, die letztlich auch vom Staat gezahlt wird. Eine Möglichkeit, auf privater Ebene etwas für ein besseres finanzielles Leben im Alter zu tun, ist eine Kapitalbildende Rentenversicherung. Hierbei wird über Jahre hinweg Kapital angespart, welches dann zum Renteneintritt zur Auszahlung kommt. Im Gegensatz zu manch anderen Sparplänen bleiben die hier auflaufenden Zinsen steuerfrei, jedenfalls bis zum Eintritt in das Rentenalter bei einer monatlichen Auszahlung in Form einer so genannten Leibrente. Ein weiter Vorteil hierbei ist die Kombination zwischen Altersvorsorge und Lebensversicherung, denn im Falle des vorzeitigen Todes des Versicherungsnehmers, erhalten die in der Versicherungspolice begünstigten Personen zumindest die bis zum Tode des Versicherten einbezahlten Beträge erstattet. Das Geld ist also nicht verloren.