Wem nützt eine Dienstunfähigkeitsversicherung?
Wenn es um das Thema Versicherungen im arbeitstechnischen Bereich geht, liest man häufig etwas über Unfallversicherungen, über Dienstreiseversicherung und ähnliches. Wie aber ist das eigentlich mit Beamten. Sie haben im Arbeitsleben ja einen Sonderstatus, aber gibt es auch in dienstlicher Hinsicht eine besondere Versicherung für Beamte?Ja, es gibt sie. Während bei gewerblichen Arbeitnehmern und Angestellten eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Schadensfalle greift, so nennt sich eine entsprechende Versicherung für Beamte Dienstunfähigkeitsversicherung. Während andere Arbeitnehmer hier eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen sollten, können Beamte letztlich die gleichen Vorteile genießen, wenn sie eine ihrem Beamtenstatus entsprechende Versicherung abschließen. Bei einem „normalen“ Arbeitnehmer entscheidet letztlich die Krankenkasse in Zusammenarbeit mit Ärzten und medizinischen Diensten darüber, ob und in welcher Höher ein Arbeitnehmer von dieser Versicherung profitieren kann. Bei Beamten hingegen liegt es im Ermessen der Arbeitgebers, also der jeweiligen Dienststelle, ob ein Beamter nur eine der Gesundheit zuträgliche Versetzung erhält oder ob er die Dienstunfähigkeit bekommt. Im Falle der Dienstunfähigkeit wird dann diese Versicherung einen gewissen Teil des finanziellen Verlustes auffangen. Ferner kommt sie zum Beispiel im Falle eines Unfalls für etwaige Genesungskosten auf, die im Rahmen einer Rehabilitation anfallen und nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Die finanzielle Existenz des Beamten ist so zumindest für das Wesentliche wie Miete, Lebenshaltungskosten etc. gesichert.