Gute Risiken und Schlechte Risiken bei der Kfz-Versicherung
Kfz-Versicherer kalkulieren die Beiträge unter zur Hilfenahme von Statistiken. Durch diese Statistiken werden die potenziellen Kunden in so genannte „gute“ und „schlechte“ Risiken eingeteilt. Als „schlechte“ Risiken gelten insbesondere Fahranfänger – wegen ihrer Unerfahrenheit und der damit verbundenen höheren Unfallwahrscheinlichkeit. Als „schlechte“ Risiken gilt aber auch das nächtliche Abstellen eines versicherten Fahrzeuges auf einem Parkplatz.
Hier ist nämlich die Wahrscheinlichkeit größer, dass es gegebenenfalls bei einer Kollision auf der Straße, die an dem Parkplatz vorbei führt, in Mitleidenschaft gezogen wird. Außerdem ist bei einem auf einem Parkplatz abgestellten Fahrzeug die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls höher, als bei einem Fahrzeug dass geschützt vor diesen Gefahren und Risiken in einer Garage steht. Die Garagennutzung für ein versichertes Fahrzeuge ist in diesem Sinne für die Autoversicherung ein „gutes“ Risiko.
Als ein weiteres „gutes“ Risiko ist für einen Kfz-Versicherer zum Beispiel die Zeit, in der ein Versicherungsnehmer bereits unfallfrei fährt. Dies spiegelt sich wieder in den so genannten Schadenfreiheitsklassen. Hier gilt die Faustregel: Je länger an unfallfrei fährt, desto höher die Klasse in der man sich befindet. Je höher die Klasse ist, desto niederiger ist der Versicherungsbeitrag. Ein weiteres „gutes“ Risiko ist auch der Begrenzung des Fahrerkreises.
Gibt ein Versicherungsnehmer nämlich an, dass nur er persönlich das versicherte Fahrzeug lenken wird, kann er einen so genannten Einzelfahrerrabatt erhalten. Für den Kfz-Versicherer vermindert sich bei einem Fahrer das Risiko enorm. Fährt der Versicherungsnehmer in einem Jahr zudem nur eine bestimmte Kilometeranzahl, kann er auch noch einen Wenigfahrerrabatt erhalten. – Wenig fahren vermindert das Risiko für den Kfz-Versicherer ebenfalls. Den günstigsten Tarif kann man durch einen Autoversicherungsvergleich ausfindig machen.