Die Domain Popularity als Marketinginstrument in der Suchmaschinenoptimierung
Die Popularität einer Domain, mit dem englischen Fachbegriff als Domain Popularity bezeichnet, ist ein wichtiges Marketinginstrument in der Suchmaschinenoptimierung. Mit diesem Begriff wird beschrieben, von wie vielen Domains aus auf eine Website verwiesen wird. Dabei wird immer eine Top Level Domain als Einheit gezählt. Wenn also auf einer Domain, vielleicht auf verschiedenen Subdomains, zehn verschiedene Links auf eine bestimmte Website verweisen, so wird diese Domain bei der Ermittlung der Domain Popularität nur ein Mal gezählt. Dieser Wert ist heute wohl ein wichtiges Kriterium bei der Bewertung von Websites, wie sie die Betreiber von Suchmaschinen ihrem Ranking zugrunde legen. Das heißt je mehr Domains einen Link auf eine bestimmte Internetpräsenz enthalten, um so höher wird die betreffende Website eingestuft. Und das wirkt sich natürlich elementar auf die Sichtbarkeit in den Ergebnislisten einer Recherche über Suchmaschinen aus. Agenturen, die eine seriöse Suchmaschinenoptimierung betreiben, werden die Domain Popularity immer berücksichtigen. Aber sie lässt sich natürlich schwer beeinflussen. Natürlich kann man Links auf anderen Websites platzieren. Man kann sie in manchen Fällen auch kaufen und so die eigene Position zu verbessern versuchen. Aber um diesem Kriterium für das Ranking zu genügen, sind Links auf vielen Domains, also auch bei vielen verschiedenen Anbietern unterzubringen. Damit ist der Aufwand natürlich besonders groß. Ob das wirklich so viel bringt, steht noch auf einem anderen Blatt. Schließlich ist es nur ein kleiner Baustein, der in das gesamte Ranking einfließt, das die Suchmaschinenbetreiber erstellen. Und an diesem Punkt einen großen Aufwand zu betreiben, vielleicht sogar erhebliche Summen einzusetzen, erscheint doch ein bisschen übertrieben. Dazu ist dieser Bereich vielleicht doch nicht wichtig genug, um mit vertretbarem Aufwand wirklich eine spürbare Verbesserung der Positionierung in einer Trefferliste zu erreichen. Gerade wo zunehmend inhaltliche Bereiche ein höheres Gewicht erhalten, sollte man diesen Bereich wohl eher außer Acht lassen und an anderer Stelle mehr Energie aufwenden.