Die fünfte Jahreszeit in Köln
Köln ist bekanntlich eine Hochburg des Karnevals in Deutschland. Die Tradition des Karnevals reicht in Köln hin bis zu den Germanen, die früher die Wintersonnenwende als Vertreibung der Winterdämonen gefeiert. Richtig organisiert wurde der Karneval erstmals 1823. Ein Vorläufer des Festkomitee des Kölner Karnevals veranstaltet erstmals einen Rosenmontagsumzug unter mit dem Thema Thronbesteigung des Helden Carneval.
Noch heute findet der Rosenmontagsumzug unter einem jährlich wechselnden Motto statt. Die Karnevalssession wird in Köln als die fünfte Jahreszeit bezeichnet und beginnt am 11.11. um 11.11 Uhr und 11 Sekunden auf dem Alter Markt in der Altstadt. Die Veranstaltung wird von dem Traditionscorps der Altstädter organisiert. Jeder echte Kölner möchte natürlich der Eröffnung beiwohnen. Daher sind die Damen von Escort Köln auch jedes Jahr auf dem Alter Markt zu finden. Die gestammte Stadt gleicht einem riesigen Tollhaus und auf dem Alter Markt zu gelangen ist schlicht fast unmöglich. Da muss man ordentlich Klüngeln um an die Heißbegehrten Eintrittskarten zu gelangen. Aber auch im Umfeld des Alter Markt in der Kölner Altstadt kann jeder auf seine kosten kommen und an jeder Ecke feiern.
Die ersten Karnevalssitzungen fangen im folgenden Jahr im Januar an. Veranstaltet werden diese von größeren Karnevalsvereinen wie den Blauen Funken, dem Reitercorps Jan von Werth, den Roten Funken und noch vielen anderen. Die beliebtesten Veranstaltungen finden in den großen Ball Sälen von Köln wie dem Gürzenich, dem Satory Saal, dem Ostermann Saal, dem Kristall Saal, dem Kongress Saal, der Flora und sogar in der Kölner Börse statt.
Der Höhepunkt des Straßenkarnevalls beginnt mit der Weiberfastnacht am Donnerstag. Dann wird in der gesamten Stadt, auf allen Straßen, in allen Kneipen und Büros gefeiert. Die Frauen haben traditionell das Sagen in der Weiberfastnacht. Die Herren sollten auf Ihre Krawatten und Schürsenkel an diesen Tag verzichten, da diese ein beliebtes Ziel zum zerschneiden sind. Am folgenden Freitag und Samstag wird dann abends in den Kneipen zu kölscher Musik gefeiert. Am Samstagabend findet dann der Geisterzug statt. Erstmals wurde dieser als Ersatz für den ausgefallen Rosenmontag während des ersten Golf Kriegs veranstaltet. Tausende von Geistern, Monstern und ähnlichen Gestalten treffen sich, und halten nachts einen Zug ab. Am Sonntag findet auf der Strecke des Rosenmontagsumzuges der Schul- und Vedelszug statt. Hier veranstalten die Schulen von Köln einen Umzug bei dem die besten drei Gruppen von einer Jury bestimmt werden. Diese dürfen als Auszeichnung am nächsten Tag an den Rosenmontagsumzug teilnehmen.
Das Highlight während jeder Karnevalssession ist natürlich der weltberühmte Rosenmontagsumzug am Montag. Er startet um 11 vor 11 am Serverinstor auf dem Chlodwigplatz und braucht für die 6,5 Kilometer etwa vier Stunden. Bereits Stunden vor dem Start belegen die Jecken Ihre Plätze an der Zugstrecke. Es wird gefeiert, getanzt, geschunkelt und das leckere Kölsch getrunken. Am Veilchendienstag ist wieder ein etwas ruhigerer Tag. Am Abend findet noch in den Bars und Kneipen die Nubbelverbrennung statt. Der Nubbel ist eine Strohpuppe, die während der Feiertage über der Tür hängt. Die Puppe muss für die Sünden herhalten und wird daher unter Wehklagen und Beschimpfungen verbrannt. Am Aschermittwoch ist dann alles vorbei und in Köln kehrt der Alltag zurück. Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei…