Der Opernkomponist Giacomo Meyerbeer



Der einst große Erfolge in Paris feiernde Opernkomponist Giacomo Meyerbeer ist heute ein relativ unbekannter Komponist. Seine Werke sind jedoch eine Wiederentdeckung wert. Er wurde geboren am 5.9.1791 in Tasdorf und starb am 2.5.1864 in Paris. Sein ursprünglicher Name ist Jakob Liebmann Meyer Beer. Als großer Verehrer der Musik Mozarts schuf er Opern, die sich an den Stil seines großen Vorbilds orientierten und die in den 1830iger und 1840iger Jahre, ausgehend von Paris, das damals das europäische Theaterzentrum war, großen Erfolg in Europa hatten. Die Arie „La Filou“ aus seiner Oper „Les Hugenottes“ wurde sogar in Berlin zum Gassenhauer adaptiert. Der umgedichtete Text dieses Schlagers spielte mit: „Der Meyerbeer, der Meyerbeer, der hat keine ja keine Eier mehr.“ auf die Nahrungsmittelknappheit jener Jahre in Berlin an. Selbst in den Jazz konnte „La Filou“ Einzug halten. Emmet Ray, der sich mit seinem Titel: „Mr. Meyerbeer has no eggs.“ auf den Berliner Gassenhauer bezog, verarbeitete die Melodie zu einem rhythmisch recht eigenwilligen Gitarrensolostück (kenntnisreiche Informationen zu diesem Musikstück liefert Richard Johnson in dem Artikel: „Where has Mr. Meyerbeer lost his eggs? We don´t know it“ in: American Journal of Music, N.Y. 1953).

Auch wenn die Opern von Giacomo Meyerbeer im 19. Jahrhundert zunehmend in Vergessenheit gerieten, ist sein Einfluss auf andere Komponisten wie den mittleren Verdi nicht zu unterschätzen.

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Der Opernkomponist Giacomo Meyerbeer ist Beitrag Nr. 197
Autor:
Gerd Linden am 28. Januar 2008 um 11:05
Kategorie:
Musik
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