Baufinanzierung und Wohnen
Baufinanzierung und Wohnen sind zwei wichtige Elemente im Leben jeder Person. Schließlich kommt früher oder später dann doch der Gedanke durch, ein eigenes Häuschen wäre doch viel besser als die aktuelle Wohnung. Sie ersparen sich Stress mit den Nachbarn, müssen nie wieder das Treppenhaus mit anderen teilen und auch das Geschrei von Hunden und Kindern entfällt, es sei denn es sind Ihre eigenen Kinder.
Doch bevor Sie anfangen, überhaupt den ersten Stein für sein neues Eigenheim zu setzten, gibt es eine so große Anzahl an Dingen, die vorher noch erledigt werden müssen. Schließlich kommt es nicht so häufig vor, dass der Bauherr sofort die komplette Summe für sein Haus einfach mal so auf den Tisch legen kann.
Doch was hilft beziehungsweise wer hilft speziell den Menschen, die von Finanzierungen und Konditionen nun wirklich keine Ahnung haben? In den letzten Jahren haben sich diverse Baufinanzierer herauskristallisiert, die auch langfristig gerne bereit sind das finanzielle Laster zu mildern. Trotzdem sind und bleiben es nicht die Schulden der Bank, sondern Ihre eigenen, was sich die nächsten Jahre wohl nicht ändern wird.
Der erste Gedanke sollte Richtung Dimension und Vorstellung gehen. Immerhin haben Sie keine Lust drei Mal zu bauen, bis dann endlich das perfekte Traumhaus steht. Sie sollten sich also mit allen Mitentscheidenden, meistens der Lebenspartner, darüber einig werden, was auf keinen Fall im neuen Haus fehlen darf und was auch eingespart werden kann.
Wenn dieser Punkt grob geschafft ist, gehen Sie vielleicht zum Baufinanzierer, der Bank Ihres Vertrauens und fragen nach einer Beratung. Wenn dieser Termin dann näher gerückt ist, dann sollten schon weitere Details bezüglich Lage und Gesamtkosten so ungefähr geklärt sein. Im schlimmsten Fall wird Sie der Berater darauf hinweisen, dass ein Haus für 1 Million Euro nicht zu finanzieren wäre.
Abhängig gemacht wird die Summe nicht nur von den Einkünften der beiden Parteien, sondern auch davon, was aktuell zur Verfügung steht. Schließlich verlangen die Banken gut und gern 10% Anzahlung. Dieser Betrag auf 1 Million gerechnet, wären 100.000 Euro. Und selbst wenn es nur 125.000 Euro sind, die Sie haben wollen. Dann wären es immer noch 12.500 Euro, eine prächtige Summe oder?
Wenn Sie sich jetzt über Dauer des Vertrages und den Zahlungsmodalitäten geeinigt haben, ist noch lange nicht Schluss. Denn Sie haben weder eine Baufirma, noch das Stück Land, wo Ihr Haus später entstehen soll. Darum kümmern Sie sich natürlich jetzt, nachdem Sie alle finanziellen Hürden bewältigt haben.
Auf speziellen Portalen oder direkt beim Land können Sie sich nun (oder besser schon vorher) umschauen, welches Fleckchen Land zu Ihnen passt. Nachdem dann auch das Land gekauft und die Baufirma damit beauftragt wurde, das Haus zu bauen, was auch noch viel Zeit und Nerven kostet, haben Sie schon einen großen Schritt geschafft. Wenn Sie Glück haben steht das Haus bald und Sie können einziehen. So leicht ist es aber doch nicht.
Einige Kosten fallen erst viel zu spät auf. Hier mal ein kleiner Überblick zu den Bereichen Wohnung, Strom, Kabel, Subventionen und mehr.
Ganz naiv wie Sie vielleicht waren, haben Sie also mit der Bank einen Vertrag unterzeichnet. Blöd nur, dass Sie schon dort mehr aufpassen müssen. Denn Sie sollten spezielle Fälle wie zum Beispiel, dass jemand arbeitslos wird, auch besprochen haben. Denn niemand weiß genau, was morgen sein wird und deshalb ist Vorsicht angebracht.
Der positive Teil der Nachricht ist, dass Sie bei der komfortablen Beratung auch das Thema Subventionen ansprechen können. Schließlich wäre eine Warmwasserpumpe, Solar und vielleicht auch Windkraft für Sie attraktiv. Nicht nur, dass Sie der Umwelt etwas Gutes tun, sondern Sie können auch einsparen. Klingt paradox?
Durch die Installation solcher zeitgemäßen Anlagen sparen Sie auf lange Sicht einen ganzen Haufen von Geld, zumal Sie die Zuschüsse mittels Subventionen nicht vergessen dürfen. Wenn Sie saubere Energie produzieren, unterstützt Sie Deutschland. Eine Seltenheit, die man ausnutzen kann beziehungsweise sollte.
Außerdem bleibt zu klären, wann das neue Haus einzugsbereit ist. Schließlich bezahlen Sie während der ganzen Bauphase noch Miete für die Wohnung. Da ist es doch wohl logisch, so schnell wie möglich die Möbel ins neue Haus bringen zu wollen. Informieren Sie sich beim Bauleiter über zeitliche Pläne und setzten Sie zeitliche Grenzen, wann was geschafft sein muss.
Zwar wurde Rom auch nicht an einem Tag erbaut, doch sollten Sie sich versichern, ob und wie viele Bauarbeiter täglich auf Ihrer Baustelle arbeiten. Ansonsten warten Sie noch drei Jahre später auf die ersten Wände. Zumal Sie eine Leistung von den Arbeitern fordern, nicht andersherum.
Ein weiteres verbreitetes Problem stellt bei vielen neuen Hausbesitzern der Anschluss an Wasser-, Strom-, Internet- und diversen anderen Leitungen dar. Bedenken Sie, dass wenn das Fundament einmal steht, dann kommen Sie nie wieder unter das Haus heran. Was einmal aufgebaut wurde, bleibt stehen.
Speziell auftretendes Problem scheint dabei zu sein, dass viele Hausbesitzer erst spät feststellen, dass zum Beispiel der eigene Brunnen noch gebaut werden sollte, bevor das Fundament steht. Warum? Ganz einfach, dann kommt die Firma Brunnenbauer XY mit großen Geräten an und bohrt schnell und effizient das Loch.
Passen Sie also auf, wenn es ans Haus bauen geht.