Was tun bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt?



Sicher ist der Gedanke an eine Endoskopie oder an eine Gastroskopie nicht der angenehmste - wer lässt solch eine Untersuchung schon gerne über sich ergehen?

Man muss viele Vorbereitungen erledigen - bei den Terminen angefangen bis hin zur vollständigen Darmentleerung bzw. Magenleerung.
Der Gedanke an ein Endoskop im eigenen Darm, bzw. an ein Gastroskop im Rachen- und Magenbereich ist sicher nicht angenehm. Es wird bereits daran gedacht, wie man diese Untersuchungsutensilien spürt und man ahnt bereits, dass man bei der Gastroskopie einen starken Würgereiz haben wird.
Aber das sind kleine Übel, die man innerhalb von wenigen Minuten über sich ergehen lassen hat. Die Untersuchungen dauern nicht lange - die Gastroskopie dauert ca. 2-5 Minuten, die Endoskopie ca. 20 Minuten. Diese relativ lange Zeit bei letzterer muss eingeplant werden, weil der Untersuchende im Darmbereich auch deutlich mehr an Fläche zur Untersuchung vorfindet. Außerdem häuft sich hier das Vorkommen von Polypen. Die gleichzeitige Entfernung von Polypen erfordert natürlich auch Zeit.
Mit dem Endoskop kann jede Darmfalte genau angesehen werden. Bei Auffälligkeiten werden Bilder gemacht. Diese Bilder werden innerhalb des Computerprogramms gespeichert. Der Untersuchende kann sie jederzeit aufrufen - auch bei einer späteren Kontrolluntersuchung. Hierbei kann der Arzt die Aufnahmen zum direkten Vergleich auf dem Bildschirm betrachten. Auf dem Endoskop ist auch eine Längenangabe angebracht. Anhand dieses Maßes weiß der Untersuchende, wo sich die Auffälligkeit befindet. Er kann so bei einer Kontrolle sehen, ob es dort weitere Veränderungen gab. Eine Abtragung des Gewebes ist oberflächlich möglich. Sollte diese Abtragung allerdings tiefer ins Gewebe hinein gehen, muss der Patient in einem weiteren Schritt in einer Klinik vorstellig werden. Da diese tiefen chirurgischen Eingriffe nur stationär durchgeführt werden können - und auch nur in der Klinik sichert durchgeführt werden können. Außerdem ist hierzu auch ein stationärer Aufenthalt über Nacht notwendig um evt. Nachblutungen schnell erkennen und direkt eingreifen zu können.

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Was tun bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt? ist Beitrag Nr. 574
Autor:
fosforito am 11. September 2008 um 18:48
Kategorie:
Gesundheit
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