Was sind Private Equity Fonds eigentlich in groben Zügen?



Man stelle sich einmal vor, man möchte ein Unternehmen gründen und aufbauen und besitzt keinerlei Eigenkapital. Nun beginnt man vielleicht, einige Investoren zu finden, die privat in dieses Unternehmen investieren. Um hier jedoch ein gewisses Startkapital zu erlangen und dieses dann auch zielgerecht einsetzen zu können, muss man diese Beteiligung am Unternehmen selbstverständlich vertraglich absichern. In diesem Fall könnte man mit Private Equity Fonds arbeiten. Aber was sind Private Equity Fonds eigentlich genau. Im Grunde kann dieser Begriff ins Deutsche als „private Beteiligung an Unternehmen“ übersetzt werden, so dass man jetzt auch versteht, was das Ganze bedeuten mag. Private Investoren investieren gewisse Gelder in Gründungs- oder auch Aufbauunternehmen und erlangen so eine bestimmte Anzahl von Anteilen an dieser Firma, ähnlich wie bei normalen Aktien. Allerdings kann sich das Unternehmen, wie bereits erwähnt, noch im Anfangsstadium befinden, man investiert also sozusagen „blind“, weil man ja noch gar nicht weiß, wie dieses Produkt bzw. die Dienstleistung sich verkaufen lässt. Das eingebrachte Kapital wird vom entsprechenden Unternehmen als Eigenkapital genutzt, dies geht beispielsweise auch dann, wenn bestimmte Anbaumaßnahmen eines bestehenden Unternehmens anliegen. Auch hierin man man mit Private Equity Fonds in die entsprechenden Unternehmen investieren, nur dass hier gewisse Prognosen leichter sind, weil das Unternehmen ja bereits besteht.

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Was sind Private Equity Fonds eigentlich in groben Zügen? ist Beitrag Nr. 412
Autor:
Momo am 26. Mai 2008 um 10:43
Kategorie:
Finanzen
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