Babyernährung
Über die Art wie man ein Baby ernähren sollte, gibt es unterschiedliche Meinungen. Was bekommt man von Großeltern, Tanten, den Nachbarn und anderen Müttern nicht alles für Ratschläge: “damit das Baby durchschläft, Babykekse in der Flaschennahrung auflösen.”, “Babygläschen kann man sich sparen.”, “Vom Stillen wird doch kein Kind satt.”
In diesem Urwald von Ratschlägen hält man sich am besten an den Rat des Kinderarztes und an seine eigene Intuition. Eine gute Broschüre zum Thema Babyernährung kann man über den Allergikerbund erhalten.
Generell gilt: Muttermilch ist das Beste für das Baby. Nur die Muttermilch ist ideal auf die Bedürfnisse des kleinen Menschen angepasst. Zwar ist die Flaschennahrung mittlerweile von der Zusammensetzung, nahezu identisch aber wenn eine Mutter stillen kann soll sie das auch tun. Der Allergikerbund empfiehlt eine Stilldauer von mind. 6 Monaten. Hält man diese ein, so hat man viel getan um das Baby zu stärken.
Allerdings reicht die Kalorienmenge in der Muttermilch ab dem 6. Monat nicht mehr aus um eine ausreichende Versorgung des Babys sicherzustellen. So sollte man beginnen beizufüttern. Früher erhielt man hierzu den Ratschlag mit pürierten Karotten zu beginnen. Dieser gilt heutzutage als überholt, aufgrund des hohen Allergierisikos das Karotten bergen, sollte man beim zufüttern mit Pastinake beginnen.