Handwerkerportal
Die Zeiten ändern sich heutzutage rasend und mit ihnen die Standards. Auch in der hart umkämpften Baubranche hat sich vieles entwickelt, was vor einigen Jahren noch undenkbar Jahr. Früher hätte sich niemand denken können, dass das Branchenbuch einmal fast ausschließlich in der virtuellen Welt Verwendung findet. Aber es ist wirklich so. Mittlerweile werden immer mehr Jobs im Handwerk über das Internet vergeben. Unterschieden wird dabei in die Handwerkerportale, in denen wahlweise Ausschreibung gepostet werden von Auftraggebern oder Fachkräfte ihre professionellen Dienste anbieten.
Eine andere Möglichkeit, Auftragsvergaben zu tätigen, sind so genannte Job Börsen, die Auktionen anbieten rund um handwerkliche Aufträge und Ausschreibungen. Bei diesem System geben Handwerker ein Gebot ab, das unter dem Höchstgebot eines Auftraggebers liegt. Derjenige, der nach Ablauf der Auktionsfrist das niedrigste Gebot abgegeben hat, erhält über die Auktionsplattform den Zuschlag. Solche Auftragsbörsen haben völlig zu Unrecht bei einigen Handwerkern einen schlechten Ruf, weil diese sagen, auf diese Weise litten die Tarife der Branche. Dem gegenüber steht die Aussage von Auftraggeber-Seite, die Tarife seien im Handwerk ohnehin viel zu hoch. Was nun stimmt, sei dahin gestellt. Richtig ist, dass bei den Handwerkerbörsen und Auktionen jeder die Chance bekommt, sein Gebot abzugeben. Dass geschickte Laien und junge Handwerker hierbei oft den Zuschlag erhalten, muss nicht schlecht sein. Unternehmer können die Handwerkerportale hingegen nutzen, um die eigenen Dienstleistungen bekannter zu machen und die Großaufträge in den Foren zu erhalten, die für Kleinstanbieter nicht mal in Auktionen reizvoll sind. So wird jedem Anbieter die Gelegenheit geboten, sich im rechten Licht darzustellen und im Rahmen der eigenen Kapazitäten an Handwerksauktionen teilzunehmen.