Wechselnde Trends bei Sonnenbrillen



Ebenso wie die ständig wechselnde Mode in der Bekleidung unterliegen auch Sonnenbrillen den modischen Geschmäckern unserer Zeit. Wer kennt sie nicht, die Sonnenbrillen in den 50er Jahren? Dicke Hornbrillen mit meist schwarzen Plastikfassungen. Möglichst groß und weit ausgeschnitten mussten sie sein. Manche Trägerinnen sahen aus, wie eine Eule. Nana Mouscouri ist eine der bekanntesten Vertreterinnen einer recht großen schwarzen Hornbrille. Sie trägt sie übrigens heute noch und die Brille ist zu ihrem Markenzeichen geworden. Später in den 70er Jahren wechselte das Material der Fassungen. Metallfassungen wurden modern, meist aus einer Nickellegierung, golden lackiert oder verchromt. Dazu kamen verspiegelte Gläser mit teilweisem Regenbogenverlauf. Hier ist der tatsächliche Nutzen der Sonnenbrille, nämlich die Augen vor der UV Strahlung der Sonne zu schützen, in Frage gestellt.

Bekannt sind auch die Fassungen aus Titan Flex – einer Legierung aus Titan und anderen Metallen, die dem Material der Brillenfassung eine Flexibilität gaben. Die Fassung konnte nicht zerbrechen, war im Gegenzug allerdings nicht ganz billig. Diese Fassungen hielten natürlich auch in der Sonnenbrillenmode Einzug, wie nahezu jeder neue Trend von klassischen Brillen auch bei den Sonnenbrillen übernommen wurde. Neueste technische Entwicklung ist, die Gläser bruchsicher zu gestalten, dabei ebenso wie das altbewährte Glas kratzsicher zu entwickeln. Hier wird ein besonders gehärtetes Acrylglas verwendet.

Zum Schluss sei noch bemerkt, dass sich die Modetrends wiederholen, dass wir derzeit eine Renaissance der Hornbrillen in Eulenform aus schwarzem Plastik finden. Plastikbrillen erfreuen sich bei der Damenwelt wachsender Beliebtheit. Vielleicht sollte man einmal abwarten, ob das Monokel wieder gesellschaftsfähig wird, obwohl es dies ja nicht als Sonnenbrille gab.

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Wechselnde Trends bei Sonnenbrillen ist Beitrag Nr. 211
Autor:
Sandra Mueller am 18. Februar 2008 um 13:17
Kategorie:
Allgemein
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